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Elektropicks, SouthOrd
 
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Elektropicks - Allgemeine Information
Elektropick ist der Name eines Werkzeuges, das für das Nachschließen verwendet wird. Während es nach dem gleichen Prinzip funktioniert, dem Perkussionsprinzip, unterscheidet es sich von der manuellen Pick-Pistole in seinem elektrischen Mechanismus.

Die Picknadel des Elektropicks wird von einem Elektromotor in starke Vibrationen versetzt und dann in den Schließkanal eingeführt. Sie versetzt dann den Stiften im Schloss Schläge, die diese in die untere Schlüsselkammer springen lassen, wo sie sich im Idealfall verkanten. Dieser Effekt wird durch die Übertragung des beim Auftreffen der Picknadel auf die Stifte entstehenden Impulses erreicht, wodurch die übereinander gelagerten Stifte voneinander getrennt werden. Die Ausübung von Drehkraft mit Hilfe eines Spanners hilft dabei, den Schlosskern in Bewegung zu bringen und das Schloss damit zu öffnen. Wenn die Stifte die gewünschte Ausrichtung erreicht haben, die sogenannte Scherungslinie, ist der Schlosskern von allen Behinderungen befreit und die Stifte geben den Weg für die Drehung des Kerns im Schloss frei.

Der Hauptvorteil des Elektropicks ist die höhere Anzahl der Vibrationsbewegungen im Gegensatz zur manuellen Pick-Pistole. Es gibt Elektropicks, die mehr als 40.000 Vibrationen in der Minute erzeugen können, was sie zu sehr starken und effektiven Öffnungswerkzeugen macht.

Die Anwendung des Lockpickings, sei es mit manuellen oder elektrischen Werkzeugen, erfordert ausreichende Übung und starke Beschäftigung mit dem Thema. Der Schlüssel zum Erfolg ist immer die Abwägung zwischen dem Picken an sich und dem Ausüben von Drehkraft mit einem Spannwerkzeug. Obwohl dies eine sehr effektive Öffnungsmethode ist, wurde die Zeit, über die sie bekannt ist, auch genutzt um Abwehrmaßnahmen zu entwickeln. Die Hersteller von Schlössern haben sich dem elektrischen Lockpicking angepasst und versuchen ständig, ihre Produkte neu zu designen, so dass diese widerstandsfähig gegen diese Art von Werkzeugen werden. Ein Beispiel für eine solche Sicherheitsmaßnahme ist die Veränderung des Schließkanals. Indem man diesen verengt, wird der Raum für die Arbeit mit Werkzeugen wie einer elektrischen Pick-Pistole innerhalb des Schließkanals genommen und die Chance, das Schloss zu picken, minimiert. Eine andere Maßnahme ist es, die Picknadel am Kontakt mit den Stiften zu hindern, indem man den Schließkanal in seiner Form verändert. Es gibt zum Beispiel die sogenannten „Pilzkopf“-Stifte, die eine falsche Scherungslinie simulieren sollen und somit den Schlosskern am Drehen hindern. Ein weiteres Beispiel einer solchen Sicherheitsmaßnahme ist der „Spulen“-Stift, der in der Mitte mit einem geringeren Durchmesser entworfen ist. Dieser Stift wird nur als Gehäusestift verwendet und ist dazu vorgesehen, sich an der Scherungslinie zu verkanten und somit ähnlich dem Pilzkopfstift zu funktionieren.

All diese Sicherheitsmerkmale sind konzeptionell relativ einfach; dennoch können sie ein ernsthaftes Hindernis auf dem Weg zum Nachschließen eines Schlosses darstellen oder einfach zum Grund dafür werden, dass dies gar nicht möglich ist. Selbstverständlich versuchen auch die Hersteller von Lockpicking – Werkzeugen selbst, diesen Maßnahmen entgegen zu wirken und haben modifizierte Picknadeln entwickelt, die hilfreich sein könnten, je nach Situation.
 
 
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