| Der Schlosserberuf |
| Die Kunst der Schlosserei war ursprünglich die erste Form der Sicherheitstechnik. Während der allgemeine Schlosser heute oft als eine Notfalleinrichtung arbeitet, umfasste die ursprüngliche Form auch die Konstruktion und den Bau des gesamten Schlosses. Dies hat sich auf Grund des Fortschritts in der industriellen Fertigung von Schlössern verändert. Kostengünstige Massenproduktion hat das Dienstleistungsangebot des Schlossers im Bereich der eigentlichen Fertigung des Schlosses begrenzt und den Fokus auf die Wartung und Notfallöffnungen verschoben. Während einige der heutigen Schlosser noch selbst Ingenieure sind und theoretisch komplexe Reparaturen ausführen könnten, konzentrieren sich viele auf das einfache Ersetzen von Bauteilen. Dies ist nicht nur eine Auswirkung geringerer Qualifikation, sondern geschieht vielmehr, da sich die angesprochenen komplexen Reparaturen wirtschaftlich nicht mehr lohnen. Die hier beschriebenen Entwicklungen haben dazu geführt, dass Schlosser ihr Angebot um komplexere Sicherheitsprodukte erweitern. |
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| Formen der Schlosserei und die Arbeitsverhältnisse als Schlosser |
| Ein Schlosser kann seinem Geschäft in vielfältiger Art nachgehen. Während ein kommerzieller Schlosser neben seinem Service oft auch ein Ladengeschäft betreibt, so gibt es auch Angehörige der Branche, die ihre Dienstleistung aus einem Geschäftsfahrzeug und damit in Form eines mobilen Geschäfts zur Verfügung stellen. Zusätzlich gibt es Schlosser, die von großen Unternehmen beschäftigt werden und ihre Arbeit unter dem Namen dieses Unternehmens ausüben. Ein weiterer gängiger Arbeitsplatz für Schlosser ist die Polizei, bei der sie in der Ermittlung tätig sind und versuchen, Verbrechen zu rekonstruieren und forensische Beweise zu sichern. |
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| Akkreditierung des Geschäftszweiges |
| Schlossereien können Teil einer großen Akkreditierungsorganisation werden, z.B. der ALOA (Associated Locksmiths of America) in den Vereinigten Staaten. Eine Akkreditierung in dieser Form ist dafür gedacht, das Vertrauen in die Branche zu erhöhen und somit weiteres Geschäft zu generieren. In Großbritannien ist die Master Locksmiths Association für die Lizenzierung von anerkannten Schlosserbetrieben verantwortlich. |
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| Veröffentlichung von Informationen über Schloss-Schwachstellen |
| Das Schlosser-Geschäft ist seit langem Gegenstand von Kontroversen um seine Pflichten im Bereich der Veröffentlichung und Nichtveröffentlichung von Schwachstellen der verschiedenen Schlosstypen. Das Diskussionsobjekt ist die sogenannte „full disclosure“ (vollständige Offenlegung). Full disclosure verlangt die vollständige Veröffentlichung aller Sicherheitslücken in der Schlosstechnik, inklusive der Anleitung, wie diese zu entdecken und auszunutzen sind. Der Gedanke hinter dieser Idee ist, dass durch die Offenlegung dieser Informationen die allgemeine Sicherheit ansteigen werde, da Schritte zur Schließung dieser Sicherheitslücken unternommen würden. Im Gegensatz zum Konzept der sogenannten „limited disclosure“ (begrenzte Offenlegung) umfasst diese Veröffentlichung von Informationen auch die allgemeine Öffentlichkeit und ist nicht auf die Schlosser, Entwickler und Verkäufer von Schlössern. |
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