| Stiftschlösser - Allgemeine Information |
| Die erste Nutzung von Stiftschlössern liegt über 4000 Jahre zurück, als die Ägypter sie in einer sehr einfachen Form verwendeten, um Türen zu sichern. Der Stift-Mechanismus ist heute in Zylinderschlössern die meist verbreitete Art von Schloss. Das Anwendungsgebiet umfasst Vorhängeschlösser, Autoschlösser und viele andere. Durch die Verwendung verschieden langer Stifte soll das Schloss sich nicht öffnen lassen, wenn nicht der korrekte Schlüssel hierfür verwendet wird. Durch die Ausrichtung der Stifte in die richtige Position kann der Schlüssel zusammen mit dem Kern gedreht und das Schloss geöffnet werden. |
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| Komponenten |
Die wichtigsten Komponenten eines Stiftschlosses sind die Kernstifte, die Gehäusestifte, die Federn und der Kern des Schlosses. Die Kernstifte werden vom Schlüssel berührt, wenn er in das Schlüsselloch geführt wurde. Durch das Einführen des korrekten Schlüssels werden die Stifte in die richtige Position ausgerichtet, wie oben beschrieben, und der Kern kann gedreht werden, da dies nicht länger durch die Stifte verhindert wird. Unterhalb der Kernstifte befinden sich die Gehäusestifte, die durch einen Satz starker Federn in Richtung der Kernstifte getrieben werden. In ihrer Ruheposition hindern die Gehäusestifte den Kern an der Drehung im Zylinder.
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| Gefährdung |
| Stiftschlösser sind signifikant sicherer als zum Beispiel Buntbartschlösser. Allerdings sind sie dennoch verletzlich gegenüber einer Anzahl von Öffnungstechniken. Ein Beispiel für solche eine Technik ist die Anwendung von sogenannten Schlagschlüsseln, die in eine Form gefräst werden, die das Schloss ohne das korrekte Schlüsselprofil öffnen kann. Andere mögliche Methoden umfassen das manuelle Lockpicking, Pick-Pistolen, Dekodierung und einige andere. |
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